Jetzt Begegnungsräume für die Zukunft schaffen...

 

Haus der Geisteswissenschaft 

und der Geisteskunst

Gemeinsam der Anthroposophia eine Heimat geben

Hand aufs Herz: Wer von uns wünscht sich nicht direkte Begegnungen mit gleichgesinnten Menschen an einem wunderbaren Ort, einer Kulturoase sozusagen – auf dem Boden der Geisteswissenschaft und Geisteskunst?

In letzter Zeit stand das Digitale im Vordergrund, aber die Anthroposophie - die Anthroposophia - braucht auch physische Räume für lebendige Begegnungen, braucht eine physische Heimat auf der Erde.

Wer oder was ist die Anthroposophia?

Sie ist die Göttin, die Wesenheit des ganzheitlichen Wissens über den geistigen Kosmos, aus der Sicht des irdischen Menschen. Die Anthroposophia ist ein geistig Wesenhaftes und benötigt auch physischen Räume, durch die sie sich in der physischen Welt zeigen und wirken kann. Das sind einzelne Menschen, Gemeinschaften und konkrete physische Gebäude. Ihr Geist umfasst... MEHR LESEN

Geistes-Wissenschaft und daraus resultierend die Geistes-Kunst also die ganzheitliche Spiritualität.
Die Geistes-Wissenschaft beinhaltet das Wissen um die Erkenntnisfähigkeit des Menschen und des reinen Denkens, die Anthroposophie als „anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft“, auch „Spirituelle Wissenschaft“ genannt, mit all ihren Anwendungsbereichen in Medizin, Landwirtschaft, und Weiterem. Sie umgreift auch das Wissen um die Soziale Dreigliederung und die soziale Kunst, die sich auf den von den Menschen geschaffenen „Sozialen Organismus“, die Gesellschaft, bezieht. Sie umfasst die Pädagogik als Erziehungskunst, die Medizin als Heilkunst und die verschiedenen Künste mit Farbe, Ton, Licht, Form, Sprache und Bewegung.
Diese großen Wissensbereiche bilden eine Einheit und sie bilden auch eine noch größere Einheit mit der Naturwissenschaft. Sie zeigen uns auf, wie wir mit unserem Körper bewusst umgehen können, mit der Natur, unseren Mitmenschen und uns selbst als individuellem Ich.

So wie die Naturwissenschaft physische Räume als physische „Heimat“ benötigt (Hochschulen, Universitäten), benötigt dies auch die Anthroposophia. Die wichtigste physische Heimat allen Wissens ist immer der einzelne Mensch selbst. Diese Heimat ist individuell. Mit unserer Aktion wollen wir beitragen, dass die Anthroposophia in jedem einzelnen Menschen eine Heimat findet.
Hochschulen oder Akademien sind kollektive Heimaten. Die Anthroposophia soll auch in einem weiteren Gebäude einen physischen Raum finden, in der sich die individuellen Menschen begegnen und in ihrem Geiste zusammen sein und arbeiten können.


Sophia

 eine Geschichte von Axel Burkart

Es war in jenen Tagen, als sie ihrem Bruder nachfolgen wollte. Sophia wollte auch auf die Erde kommen, um die Menschheit zu befruchten... MEHR LESEN

„Pistis-Sophia“ nannte man sie in den göttlichen Sphären- „Glaube an die Weisheit“.
Ihr Bruder war bereits gekommen, war seinen kosmischen Gang angetreten und hat sein Erlöserwerk auf Erden vollendet.
Nun war der Boden bereitet, dass die Menschen auch Sophia empfangen konnten. Die göttliche Weisheit konnte nun ihren Gang antreten.

Aus den kosmischen Weiten näherte sie sich der Erde. Und weil sie nun von den Menschen empfangen werden sollte im Namen des Geistes der Wahrheit, der für die Menschen das ganz Neue bedeutete, wandelte sich auch ihr Name auf ihrem kosmischen Gang zur Erde. Sie wurde zur Anthropos-Sophia, das Auge der Weisheit, mit dem die Menschen auf die Welt blicken sollten. „Anthroposophia“ wurde sie nun in den geistlichen Welten der Menschen genannt, „Wissen um die Weisheit“, „Menschen-Weisheit“.

Ihre Schwester Aletheia war bereits gekommen zusammen mit dem göttlichen Geist und war als die Möglichkeit zur Wahrheit, als „Wahrheit“ eingezogen in die Häupter der Menschen. Aus dem Kosmos konnte man ihre Lichtfunken erglänzen sehen überall da, wo ein Mensch das Licht der Wahrheit in sich entzündete.

Ihr kosmischer Bruder, der Heiland, hatte den Boden dazu bereitet durch seinen Gang auf Golgatha und bot nun durch sein Dasein in der Erde Aletheia, der Göttin der Wahrheit den fruchtbaren Boden.

Nicht ein jeder Mensch freundete sich dauerhaft mit Aletheia an und so blieb viel Dunkelheit in den Häuptern der Menschen. Doch das Licht war entzündet und würde nie wieder die Erde verlassen, durch keine Zeitalter hindurch.

Als Anthroposophia sich der Erde näherte, durchdrang ihr Glanz der kosmischen Weisheit das Menschengeschlecht.

Möglich war das geworden, weil auch durch ihren kosmischen Diener Michael dieser Boden bereitet wurde. Der feurige Willensfürst der Menschheit war in die Seelenherzen der Menschen eingezogen und stellte ihnen seine Feuerkraft zur Verfügung. Für das Wirken der kosmischen Weisheit war es nötig, dass die Menschen mit den feurigen Händen ihrer Herzen, mit flammender Begeisterung, die Anthropo-Sophia  ergriffen.

Nun war es an den Menschen, das Licht der Aletheia und das Willens-Feuer des Michael auf dem Christus-Sonnen-Boden der Erde  einzusetzen, die Anthropo-Sophia zu empfangen, ihr eine Heimat auf Erden zu geben. Es war an der Zeit für die Menschen, die Hochzeit mit Sophia zu vollziehen, so dass die göttlich-kosmische Weisheit ihre Heimat auf der Erde finden konnte- Wirklichkeit werden konnte- Wirksamkeit werden konnte.
Die Zeit war gekommen, die große Bruderschaft der Menschheit durch ihr Wirken in den Herzens-Häuptern, zu entzünden.

Und Anthropo-Sophia fand in jener ersten Hälfte des Zeitalters der sechsten Posaune, am Ende des großen Kampfes in den Engelsphären, viele Räume in die sie einziehen konnte. Denn der Meister und Prophet, der große Michaeldiener, hatte, in der beginnenden Zeit des kosmischen Michael, seinen Auftrag erfüllt - von Sophia in mächtigen Werken zu sprechen.

Sophia benötigt, wie ihr kosmischer Bruder, einen seelischen-geistigen Raum und einen materiellen Raum, um einzuziehen. Dass der Geist die Materie ergreifen möge, um sie wieder zu veredeln, dazu war Anthroposophia gekommen, den Menschen in gewonnener Freiheit wieder hinaufzuführen, mit unendlich vielen Geistesschätzen, zurück in ihre geistige Heimat.

In viele Herzens-Häupter konnte sie einziehen und auch in einige Herzens-Körper-Tempel, darunter der mächtige in den irdischen Bergen, den der Meister und Prophet selbst inspiriert hatte. Die Weisheit der Anthroposophia begann Fuß zu fassen in den irdischen Menschenräumen.
Ihre Kraft und Macht ist die des Lebens. Ihre Lebendigkeit erfordert lebendige Räume.
Sobald aber die Räume der Menschen begannen, in einzelnen Menschen selbst und auch die irdischen Gebäude, sich im Geiste zu verfestigen, zu erstarren, musste  sich  Sophia wieder zurückziehen.

Andere Geister zogen in diese Räume ein. Die Menschen gestatteten es, Geistern der anderen Sphären, welche die Bruderschaft der Menschheit verhindern wollen, sich ihre Räume der Macht zu erschaffen.

Und so erlebten die Wesen in den Licht-Sphären, wie Anthroposophia einziehen konnte in die Geistesherzen der Menschen und die Geistesräume um doch wiederum hinausgedrängt wurde. Das Feuer und das Licht gingen in Teilen wieder verloren an vielen Stellen. Dunkelheit und Kälte zogen wieder ein. Trauer durchzog daraufhin die Sphärenwelt der Erde, Trauer durchzog die Geister der zehn Chöre.
Doch ihr Weisheitsfeuer brennt weiterhin und ihr Weisheitslicht leuchtet weiterhin mit aller Kraft als die neue Weisheitssonne. Sie sucht immer wieder neue Räume in jedem einzelnen Brudergeist, der sich ihr öffnet und jedem körperlichen Raum der brüderlichen Begegnung.

Und immer wieder öffnen sich nun, gerade in den Zeiten größter geistiger Not, neue Tore durch jene Menschen, die verstanden haben. Durch die Menschen, die ahnend und wissensbeginnend die selbst-tragende Kraft ihres Bruders und den feurigen Willen ihres Dieners ergreifend, Anthroposophia einladen, in ihren Raum einzuziehen.
Es will werden!
So sei es.

 

Gemeinsam Begegnungsräume schaffen

Haus der Geisteswissenschaft und der Geisteskunst

Rudolf Steiner Akademie


Unser Streben ist ganzheitlicher Natur als Ausdruck für die untrennbare Ganzheit der Wissenschaft - Naturwissenschaft - Sozialwissenschaft und Geisteswissenschaft. Dieser Ganzheit wollen wir gerecht werden: im wissenschaftlichen Sinne als Lebenskunst.

Freut Euch mit uns auf einen Begegnungsort für Menschen eines gleichen Geistes, auf einen Ort des Lernens, eine Bereicherung, des Krafttankens, des persönlichen und sozialen Lebens. Ein Ort, der Gutes bewirkt für die die nächsten Hunderte von Jahren, für unsere Kinder und Enkelkinder, für unsere eigene nächste Inkarnation…

Wir wenden uns an all jene Menschen, die solch ein Haus der Begegnung wollen. Denn nur mit Eurem Wollen und Willen, dem Wunsch nach einem solchen Ort, kann dieses Projekt Realität werden.


Räume schaffen

Der Plan für eine notwendige und sinnvolle Immobilie umfasst etwa 800 qm und beinhaltet einen großen Seminar- und Festsaal (200 qm), Cafeteria mit Küche, Bibliothek, kleinere Seminarräume und Büros.

Die Immobilie wird unserer gemeinnützigen GmbH gehören und damit außerhalb wirtschaftlicher Gewinnorientierung sein. Sie wird der Gemeinschaft gehören, die dieses Projekt jetzt und später führen wird. Unser Ziel ist, dass dieses Objekt auf Dauer schuldenfrei finanziert ist. Zu Beginn können Darlehen denkbar sein, bitte melden.

Wir sind dabei, konkret nach einer Immobilie Ausschau zu halten. Es wäre uns natürlich lieber, wir hätten bereits ein Objekt in Aussicht.

Wir gehen aber davon aus, dass, wenn die Zeit reif ist, sich auch das Passende zeigen wird. Für konkrete Verhandlungen ist allerdings ein gewisses Kapital als Grundstock nötig, um dann handlungsfähig zu sein.

Das Objekt soll im Raum Bad Reichenhall / Salzburg – sprich Rupertigau - verwirklicht werden. Eine geistige Kulturoase soll dort entstehen, wo am ehesten eine Oase benötigt wird, nah an den Menschen, wo der Durst nach dem Wasser des Geistes am größten ist.

Ein Standort in diesem geographischen Raum ist auch Symbol für die so wichtige Verbindung zwischen West und Ost! Wir schätzen den Investitionsbedarf auf ca. 4 Mio € und wir wollen dieses Objekt finanziell möglich machen, indem Ihr Euch beteiligt durch Bausteine in Form von Schenkungen und/oder Bildungsgutscheinen.


Wie soll das gehen?

1. Schenkungen als Bausteine

Wir haben bereits für unsere erste Anfrage zu einem konkreten Objekt Schenkungen in Höhe von über 200.000 € zugesagt bekommen. Wir freuen uns, wenn diese Schenkungen jetzt getätigt werden (auf das Konto der Holiversität).

Jeder (auch noch so kleine) Betrag ist hier natürlich herzlich willkommen. Einfach unter Verwendungszweck „Haus“ angeben. Es gibt zwei Konten, eins in Deutschland und eins in der Schweiz. Spendenquittungen werden ausgestellt ab einem Betrag von € 100,-.



Unsere Bankverbindungen:


Raiffeisenbank Anger
GENODEF1AGE
DE87 7106 2802 0000 1299 25

Alpha Rheintalbank CH
ARBHCH22
739.359.100.03


Jetzt Mitmachen

2. Bildungsgutscheine als Bausteine

„Baut“ mit am Haus der Geisteswissenschaft und Geisteskunst! Gleichzeitig investiert Ihr in Eure persönliche Entwicklung und in Euer Wissen – einfach indem Ihr Bildungsbausteine der Holiversität erwerbt. Axel Burkart, der die Lehrgänge mit seinem Team entwickelt hat, bzw. die Rudolf Steiner Holiversität, werden dann den größten Betrag davon (ca. 70 %) unmittelbar für die Immobilie stiften. Das Objekt wird dadurch zu einem Stifterobjekt. Die restlichen Beträge werden für den Betrieb des gemeinnützigen Unternehmens benötigt. Die Holiversität bietet derzeit drei Online Studiengänge an, die auch für Gasthörer zugänglich sind. Es werden weitere folgen und auch Fortbildungslehrgänge entwickelt.


Die „Bausteine“ haben einen Wert von € 720,- und die Idee ist, dass wir den größten Teil des Projektes durch diese „Bildungsbausteine“ finanzieren können. Diese Bildungsbausteine eignen sich auch als Geschenk und könnten ebenso für einen höheren Betrag erworben werden (also zusätzliche Schenkung). Sie sind zeitlich unbegrenzt einlösbar und damit auf Jahre preisstabil. Die Materialien stehen Euch ab Buchung zur Verfügung. Ihr habt den Status von Gasthörern der Holiversität bei den Studiengängen.

Mit etwa 7.777 Bildungsbausteinen wäre das ganze Objekt finanziert. Unsere Hoffnung ist es, dass genügend von Euch Ihren Willen für das Projekt bekunden, so dass ein anthroposophisches Begegnungszentrum entstehen kann. Alle Mitwirkenden werden auf einer Gründungs-Tafel (anonym mit ihren Initialen) verewigt, so dass alle sehen, wie viele Menschen sich hier beteiligt haben.

Jetzt Mitmachen

Wir freuen uns auf Eure Beiträge - Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Axel Burkart & Team

Wir sind offen für die Architektur



Wir sind offen für die Architektur



Miterleben – mitmachen

Deine Vision des Zentrums ist gefragt


Alle diejenigen, die ihren Willen äußern und mit uns zusammen das Projekt durch ihren Beitrag möglich machen wollen, laden wir ein, uns zu schreiben, eine Audiodatei oder ein Video zu senden, in dem sie ihre Motivation zum Mitmachen erzählen.

Diese Beiträge wollen wir dann auf der Website des Projektes veröffentlichen, so dass die unterschiedlichen Kräfte sichtbar gemacht und gebündelt werden. Bitte sendet Eure Geschichte an: info@akademie-zukunft-mensch.com.


Disputa del Sacramento 

(Disput über das Sakrament - Raffael)


Axel Burkart



Die Engel im Bildauszug des Gutscheins sind aus der „Disputa del Sacramento“ von Raphael - "Disput über das Sakrament". Das Motiv wurde gewählt, weil hier die Gelehrten auf Erden über die spirituelle Welt diskutieren, ein Ausdruck im Religiösen für das heutige geisteswissenschaftliche Arbeiten.

In dem Bild wird die Theologie als divinarum rerum cognitio („Kenntnis der göttlichen Dinge“) gekennzeichnet. Darum geht es auch in unserer Holiversität, aber auf der modernen geisteswissenschaftlich-anthroposophische Basis. Das Geistig-Göttliche ist hier der Gegenstand der Betrachtung.

Ganz oben im Himmel sprechen jeweils 3 Engel sehr gebärdenreich miteinander.
In der mittleren Ebene des Himmels debattieren die menschlichen Vertreter des Alten und Neuen Testaments von Abraham bis Johannes. Auf der irdischen Eben diskutieren die Theologen über den Himmel. Unter ihnen ist auch Thomas von Aquin vertreten, den berühmten Kirchenlehrer, Begründer der Scholastik und Begründer der Theologie.

Er verkörperte sich im 19. Jahrhundert wieder als Rudolf Steiner, um das Werk von damals fortzusetzen und die Theologie in die Anthroposophie zu verwandeln. Unser Projekt soll dieses Ideal der Erforschung des Geistes in der modernen Zeit ganzheitlich wissenschaftlich fortsetzen.

Axel Burkart


Grundsteinspruch von

Rudolf Steiner


"Menschenseele!
Du lebest in den Gliedern,
Die dich durch die Raumeswelt
In das Geistesmeereswesen tragen:
Übe Geist-Erinnern In Seelentiefen,
Wo in waltendem Weltschöpfer-Sein
Das eigne Ich
Im Gottes-Ich
Erweset;
Und du wirst wahrhaft leben
Im Menschen-Welten-Wesen.
Denn es waltet der Vater-Geist der Höhen
In den Weltentiefen Sein-erzeugend:
Ihr Kräfte-Geister Lasset aus den Höhen erklingen,
Was in den Tiefen das Echo findet;
Dieses spricht:
Aus dem Göttlichen weset die Menschheit.
Das hören die Geister in Ost, West, Nord, Süd:
Menschen mögen es hören.

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Menschenseele!
Du lebest in dem Herzens-Lungen-Schlage,
Der dich durch den Zeitenrhythmus
Ins eigne Seelenwesensfühlen leitet:
Übe Geist-Besinnen
Im Seelengleichgewichte,
Wo die wogenden Welten-Werde-Taten
Das eigne Ich Dem Welten-Ich Vereinen;
Und du wirst wahrhaft fühlen
Im Menschen-Seelen-Wirken.

Denn es waltet der Christus-Wille im Umkreis
In den Weltenrhythmen Seelen-begnadend.
Ihr Lichtes-Geister Lasset vom Osten befeuern,
Was durch den Westen sich formet;
Dieses spricht:
In dem Christus wird Leben der Tod.
Das hören die Geister in Ost, West, Nord, Süd:
Menschen mögen es hören.

Menschenseele!
Du lebest im ruhenden Haupte,
Das dir aus Ewigkeitsgründen
Die Weltengedanken erschließet:
Übe Geist-Erschauen In Gedanken-Ruhe,
Wo die ew’gen Götterziele Welten-Wesens-Licht
Dem eignen Ich
Zu freiem Wollen Schenken;
Und du wirst wahrhaft denken
In Menschen-Geistes-Gründen.

Denn es walten des Geistes Weltgedanken
Im Weltenwesen Licht-erflehend.
Ihr Seelen-Geister Lasset aus den Tiefen erbitten,
Was in den Höhen erhöret wird:
Dieses spricht:
In des Geistes Weltgedanken erwachet die Seele.
Das hören die Geister in Ost, West, Nord, Süd;
Menschen mögen es hören.

In der Zeiten Wende
Trat das Welten-Geistes-Licht
In den irdischen Wesensstrom;
Nacht-Dunkel Hatte ausgewaltet;
Taghelles Licht Erstrahlte in Menschenseelen;
Licht, Das erwärmet
Die armen Hirtenherzen;
Licht,
Das erleuchtet
Die weisen Königshäupter.
Göttliches Licht,
Christus-Sonne,
Erwärme
Unsere Herzen;
Erleuchte
Unsere Häupter;
Dass gut werde,
Was wir
Aus Herzen Gründen,
Aus Häuptern führen
Wollen."