Erkenntnisse und Zitate der Studierenden der Holiversität

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Ich bin dem Leben nicht hilflos ausgeliefert, sondern kann mit dem reinen Denken über den Geist eingreifen.
Diese Erkenntnis hat mich zunächst verunsichert, doch zugleich bestärkt das reine Denken zu erarbeiten und in der Folge umzusetzen.


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Mir gehen so einige Lichter auf! Ich habe kein einziges Buch von Goethe. Ich erinnere
mich nur schwach an Goethes „Faust“ aus der Schulzeit. Ich liebe meine deutsche
Muttersprache und besonders in den letzten Jahren habe ich mir so manches
angenommenes Unwort abgewöhnt, zum einen weil ich niemandem mehr imponieren
muss, zum anderen weil ich begonnen habe, eine besondere Wertschätzung für die edle
Form der deutschen Sprache zu entwickeln. So ist die Kommunikation der und mit
Menschen um mich herum oft mit einem schmerzenden Gefühl in Magen- und
Herzgegend für mich verbunden.
Aus dem Inhalt des Moduls (siehe oben unter A) ergibt sich für wie auch im ersten, dass
ich hier an dieser Holiversität richtig bin. Das bereitet mir wieder große Freude.
Nun habe ich mir die Bücher „Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen
Weltanschauung“ und „Briefe zwischen Goethe und Schiller“ schenken lassen. Für die
nächste Zeit, so ist es mein Vorhaben, werde ich meine kleine Heimbibliothek um die
Werke von Goethe und Rudolf Steiner erweitern.


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Ich habe geglaubt mit meinen 74 Jahren werde ich es nicht mehr verstehen .
Es hat zwar etwas gedauert, doch ich sehe alles, nur die grüne Katze nicht. Das Denken über das Denken und mit dem Denken Das reine Denken ,so in dem reinen Denken kommen, ja ich habe es verstanden und jetzt muß ich es auch üben und beim Denken bleiben. Ich habe früher, immer hinein gedacht, doch das brachte mich nicht weiter, zum reinen Denken .Danke ,das es dieses Online Seminar, Holiversität gibt. Ich werde damit wach. Es ist so wunderbar.


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Es ist sagenhaft ,mit dem reinem Denken ,es ist wie ein Wunder für mich.
Wenn ich bei einem denken bleibe, erlebe ich Antworten. Wenn ich jetzt Rudolf Steiner lese,
ich verstehe es jetzt mehr, mehr als vorher. Es geht mir gut ,wenn ich mein Denken
anhaltend auf, zum Beispiel, ich bin Geistig ,im denken stehen bleibe. Es geht mir gut ,immer
besser. Ich freue mich auf, wie es weiter geht.


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Nach diesem Modul ist mir klar geworden, dass alles, was ich bisher über das Denken gedacht und geglaubt habe, ich zumindest hinterfragen, doch im Ganzen überarbeiten muss.
Meine Erkenntnisse über das Denken:
(1) Das Denken beobachten und die Gedanken beobachten ist nicht dasselbe. Wenn ich das
Denken beobachte, dann schaue ich darauf, wie das Denken vorgeht, das WIE. Wenn ich die Gedanken beobachte, dann schaue ich auf den Inhalt der Gedanken, das WAS.
Wer beobachtet das Denken? – Das Ich!
(2) Das Denken selbst ist auch eine Erfahrung.
Im Denken als Erfahrung, wenn das Denken beobachtet wird, sind die Wahrnehmung und der Zusammenhang unmittelbar enthalten – das ist der fundamentale Unterschied zu den
sinnlichen und innerlichen Erfahrungsgegenständen, welche den Zusammenhang nicht enthalten. Das Denken ist nur von sich selbst abhängig – zum Beobachten des Denkens brauche ich nur das Denken.
(3) Für die sinnlichen und innerlichen reinen Erfahrungsgegenstände liefert erst das Denken die fehlenden gesetzmäßigen Zusammenhänge, hier besteht eine Abhängigkeit vom Denken.
(4) Im Denken wird der Zusammenhang hergestellt, es wird sinnvoll zusammengefügt – darin liegt eine Gesetzmäßigkeit. Die Gesetzmäßigkeit erzeugt Ordnung.
(5) Im Denken selbst liegt beides, die Erfahrung und die ideelle Gesetzmäßigkeit.
handlungsorientiert:
(1) Jede Wissenschaft muss mit der Beobachtung anfangen. So hat Goethe die Natur
beobachtet, also mit der Erfahrung gearbeitet. Und so müssen wir das Denken beobachten, denn Denken ist auch eine Erfahrung.
Das Denken kann beobachtet werden! Und ich kann es lernen und üben, das Denken zu
beobachten!
Beobachten und feststellen, dass im Denken etwas sinnvoll zusammengefügt wird.


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Persönliche Gedanken:
Mir wird zunehmend mehr bewusst, obwohl ich seit langem davon Kenntnis habe, dass das
Denken von einer einzigartigen Bedeutung ist und dass diese herausragende Stellung durch den Materialismus stark beeinträchtigt wurde. Die Folgen für die Entwicklung der Menschheit und des Planeten zeigen sich in Ausbeutung und Zerstörung. Auch ist zu bemerken, dass das freie Denken zunehmend eingeengt wird durch gesellschaftliche und politische Vorgaben oder im wissenschaftlichen Bereich durch die herrschende „Forschungs-Ideologie“. So kann uns ein neues Denken zu der notwendigen Freiheit verhelfen, wenn es mit Mut von einer wachsenden Zahl von Menschen in wichtigen Bereichen eingesetzt wird. Gelingt eine Erneuerung und „Befreiung“ des Denkens in nächster Zeit nicht, so wird die geistige Weiterentwicklung der Menschheit abgeschnitten.
Weiter beschäftigt mich die Bedeutung des Denkens bezogen auf den spirituellen Bereich und die Meditation. Denken und Bewusstheit des Menschen dürfen nicht auf dem geistigen Pfad ausgespart werden, da diese Qualitäten nicht nur Freiheit in der irdischen Welt bedeuten, sondern womöglich auch im geistigen Bereich.


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Ich habe jetzt verstanden, dass ich mich selbst überhaupt nicht kenne und mich noch nie
selbst beobachtet habe.
Emotional:
Ich habe die Empfindung, dass ich für mich ein fremder Mensch bin, welchen ich noch nie
richtig kennengelernt habe und nur fremdbestimmt funktionierte!
handlungsorientiert Ich will auf jeden Fall die Fähigkeit erlernen, mich selbst zu erkennen und muss mich viel mehr beobachten und nicht sofort in das Vorurteil gehen, sondern die erste Wahrnehmung genauer anschauen.
Gedanklich:
Ich empfinde sehr große Ehrfurcht, da ich jetzt weiß, dass das ICH das Denken beobachtet.
Durch dieses Wissen, ich kann es schlecht in Worte fassen,
wird für mich das Denken göttlich!!!
Emotional:
Ich muss lernen, an mich zu glauben, dass ich das reine Denken erlernen kann.
Im Moment merke ich, dass ich davon noch sehr weit entfernt bin!


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Die Weltanschauung Kants, Volkelt etc. mit ihrem obig geschilderten Denkfehler steht dem,
was ich mit diesem Studium lernen möchte, gegenüber. Das wird für mich die grosse Aufgabe und Herausforderung sein, das in mir zuerkennen was diese grossen Philosophen fehlerhaft gemacht haben und was die Wahrheit ist. Mein Denken beobachten zu lernen ist der Schlüssel zur Selbsterkenntnis.
Mir scheint ich sei jetzt an einem zentralen Punkt meines Lebens angelangt und stelle fest,
dass ich zwar 70 Jahre «unbewusst» gelebt habe. Für mich war das Denken bisher so
selbstverständlich, dass ich darüber gar nie in diesem Masse nachgedacht habe. Ich bin in der «»materiellen» Welt sehr erfolgreich und war aber bisher der Ansicht dies bewusst getan zu haben. Nun darf ich erkennen, dass das nicht die Wahrheit war, sondern der Schlüssel für ein bewusstes Leben mit diesem Studium erst noch vor mir liegt. Ihn zu ergreifen und das Schloss dazu zu finden lässt mir keine Ruhe mehr. Es lebe die Erkenntniswissenschaft Steiners mit all den vielen Hürden und Mühen der Verständigungsarbeit für mich! Es kommt mir vor, als könnte ich die Welt in neuem Lichte erleben und weit weit über meinen Tellerrand hinausschauen. Das gibt mir ein unbeschreiblich herrliches Glücks-Gefühl und viel Extra-Lebenskraft. Wir in der Schweiz hatten einen Magistraten der den Satz prägte: Freude herrscht! Jetzt erlebe ich bis tief hinein was das heisst.
In meinen mehrjährigen, verschiedensten Ausbildungen bis hin zur Hochschule und Praxen
habe ich nichts über das Denken selbst gelernt!


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Gedanklich
1. Mich ergreift eine Ehrfurcht, wenn ich über das reine Denken nachdenke. Mir beschleicht
sich immer mehr das Gefühl, dass neue Erkenntnisse aus dem eigenen Denken nur selten
gewonnen werden. Ich denke mehr und mehr, dass das Meiste aus „Handlangerarbeit“, was
nicht herab-wertend klingen soll, stammt. Befinde ich mich (vermeintlich) an der Schwelle des eigenen Denkens, erkenne ich, dass das Entwickeln eines neuen Gedankens außerordentlich schwer fällt. Hingegen ist es unter hoher Achtsamkeit möglich, die Sinneserscheinungen an sich vorbei gehen zu lassen, und sie ähnlich wie Volkelt zu beschreiben. Versuche ich das Gelernte, rückblickend auf so manche berufliche Begebenheit anzuwenden, stelle ich fest, dass mir so manche Idee nicht in einem bewussten Denkprozess gekommen ist, sondern, dass sie mir als halb-fertiges Bild in der eigenen Vorstellung in Erscheinung kam. Ich könnte nun sagen, dass ich mich mehr als Vermittler bzw. Empfänger, anstatt als Schöpfer betrachte.
Doch, wenn ich den Begriff des Schöpfers so verstehe, dass ich aus dem Geistigen schöpfe,
dann kann ich mich durchaus als schöpfender Geist bzw. als Schöpfer begreifen.
2. Begreife ich den Schöpfungs- bzw. Schaffungsprozess wie im Vorherigen beschrieben, kann ich erstmals, die in der Bibel beschriebene und verkündete Herrschaft Gottes klar und deutlich erkennen.
3. Ich beobachte seit einigen Wochen eine subtile Änderung meines Denkens. In manchen
Situationen denke ich anders als früher. Mir fallen neue Begriffe im Denken auf, erhasche neue Blickwinkel und übe mich, so oft es geht, in der Goethe’schen Rundumschau. Das Abwiegen verschiedener Denkweisen gefällt mir zwar gut, doch komme ich damit nicht schnell zum Ziel.
Ein, wie bislang, hinein preschen in das erst-gekommene mit möglichst kurzem analytischem Reflektieren scheint mir weiterhin das richtige Mittel zu sein.
· Emotional
Sehr starke Emotionen während den Erinnerungen an die Verstorbenen an Allerheiligen. Die Texte und das Lehrmaterial erfahre ich teilweise als sehr lebendig, was sich in lichten Gefühlen und gefühlter Heiterkeit äußert.


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Durch das immer häufiger bewusste Beobachten, der sich verknüpfenden Gedanken in
mir, werde ich diesen immer mehr gewahr. Ich kann die Idee, die ich gerade für etwas suche, schneller aus einem Chaos von Gedanken finden. Nicht immer aber immer öfter...
Bis vor kurzem war es praktisch immer so, dass es ein doch längerer Weg war, von dem
Suchen nach der passenden Idee bis zum Finden. Oftmals ein sehr zeitaufwändiger und
ermüdender Prozess, denn inmitten von scheinbar gleichbedeutenden Möglichkeiten muss
ich die Richtige rausfiltern.
Ein bisschen wie beim Kinderspiel „Topf schlagen.“ (Hier muss man mit verbunden Augen
einen Topf in einem Zimmer suchen, der irgendwo auf der Erde zwischen vielen
Einrichtungsgegenständen abgelegt wurde. Als Suchender ist man mit einem Kochlöffel
bewaffnet und kriecht auf dem Boden rum und schlägt sich sozusagen durch, bis der Topf
vom Löffel erwischt wird. Gefunden!)
Genauso verhält es sich mit mir und dem gedanklichen Suchen nach einer Idee oder auch bei Entscheidungen – unentschlossenen und schwierig.
Nun ist es vermehrt so, dass ich in meinem gedanklichen Raum das passende Element des
Augenblicks, inmitten eines Gedankengetümmels, schneller erkenne. Eines unter ihnen tritt klar hervor. Ich habe dann angefangen zu experimentieren und dieses klar hervortretende Element als erstes bewusst ergriffen – und siehe da, es war ein Volltreffer. Beim ersten Anlauf „den Topf“ getroffen! Es ist als ob ich den Raum ohne Augenbinde betrete. Ohne diese sehen ich natürlich ziemlich gut wo der Topf (die Idee) ist und kann geradewegs drauf zu steuern.
Durch unsere Arbeit gewinne ich für mich mehr Klarsicht innerhalb meiner
Gedankenwelt, es wirkt geordneter. Prioritäten sind offensichtlicher und gehen nicht gleichwertig in einer Masse von „to do Listen“ unter. Ideen finden sich schneller und Entscheidungen sind leichter. Super!!! Danke!


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 DENKEN IST ALLES-DAS GIBT SICHERHEIT-DAS GIBT VERTRAUEN!
So schule ich in der EW das Element der Wahrheit,des Vertrauens und kann daraus in ein
wahrhaftiges, vertrauensvolles Handeln kommen.( klingt logisch und ist doch so schwer!)
-das denken erscheint mir selbst immer vertrauter.Ich bin in der Lage anderen Menschen, die Fragen bzgl. Der Inhalte in der Holiversität stellen, mit eigenen Worten etwas zu erklären, was für sie verständlich und klar ist.
Dies zeigt mir, dass ich selbst im „Verdauungsprozess „ des Aufgenommenen bin.
Es erfüllt mich selbst mit Sicherheit und Vertrauen , wenn ich beobachte , was als Gedanke
dabei in mir erscheint und in meinen eigenen Worten einen Ausdruck findet.
Ich erlebe in mir den eigenen Erkenntnisprozess. Dabei erlebe ich keinen Zweifel .
Emotional:
Bei dem oben angesprochenem erlebe ich ein intensives Fühlen.
Es erfüllt mich mit tiefer innerer Freude und Berührtheit. Ich empfinde nicht Stolz oder Arroganz, was ich tolles lerne, sondern bin bewegt und berührt in der Empfindung etwas wirklich Ganzes erleben zu können, in dem ich ein Teil und gleichzeitig das ganze bin. Es erfüllt mich eher mit Demut!
Dass ich in meinen Gedanken, auf der“ Schaubühne“ Zugriff auf die“ Vollendete Ganzheit „ habe, und sie nacherschaffen kann, ist so gewaltig und gleichzeitig stimmig für mich.


Handlungsorientiert:
Ich „ertappe“ mich immer wieder dabei, dass ich im Alltag meine Handlungen unterbreche und mich beobachte, was ich gerade denke.
Das ist etwas ganz Neues. Noch rudimentär, aber es ist in Anfang und ich kann innerlich darüber lächeln . Ich bin gespannt und neugierig ,was sonst noch alles in mir geschehen wird( natürlich durch mein dazu tun!)
Meine anfänglichen Zweifel, ob ich dies noch alles überhaupt schaffen werde, sind verflogen und ein innerer Tatendrang macht sich breit.


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Meine persönlichen Erkenntnisse:
Hinter der Erfahrung wirken Gesetze, die zur Folge haben, dass sich die Gedanken verknüpfen. ICH stehe inmitten des Gedankeninhaltes, der sich selbst genügt.
Die Gedankenwelt ist in sich geschlossen Nur das Denken trägt einen Gehalt.
Es ist die Welt des Geistes, die in sich geschlossen ist.
Die gefühlsmäßige Wirkung zeigte sich bei mir in Form von Erstaunen, zumal mir bewusst
wurde, dass das Denken den Halt gibt und ich damit Gewissheit erlange. Eine seltsame
Überraschung war für mich der Fakt, dass ich nur dem Denken vertrauen kann, um Gewissheit zu erlangen und die Intuition damit zusammenhängt.
Dieses Wissen ruft mich insofern zur Handlung auf, als ich nun stets die Idee, welche dahinter steckt erfassen möchte mit dem Denken, das ja auch ein Wahrnehmungsorgan ist und reine Erfahrungen beinhaltet.

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Durch diese Vorlesungsreihe, heute wieder besonders, wird mir immer klarer, welch
unermesslich große Bedeutung das Denken hat. Auch wird mir deutlich, welche Kraft und
Gestaltungsmöglichkeit in dem Denken liegt. So ist für mich auch von Bedeutung, dass das
Denken notwendig ist, um das Gefühl zu erfassen, bewusst zu machen.
Man könnte sagen, dass Steiner mit seinem Ansatz zum Denken, den Geist in den Menschen „hineinholt“. Er zeigt auf, welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung in dem Menschen liegen. Zugleich wird hierdurch auch bewusst gemacht, welch ein ungeheurer Verlust an Fähigkeiten und am Wachstum des Menschengeschlechts durch die derzeitige Handhabung des Denkens, d.h. seine Einengung auf das intellektuelle, materialistische Denken, vorliegt. Die Kraft und Macht des Denkens zu erkennen bedeutet auch die Freiheit, die dem Menschen gegeben worden ist, umsetzen zu können und einengende Ideologien, Religionen als nichtig abzulegen. Es bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit und Selbst-Sicherheit für den erkennenden Menschen.
Mein „Lebens-Mantra“ „Das Denken hat den Ideen gegenüber dieselbe Bedeutung, wie das Auge dem Licht, das Ohr dem Ton gegenüber, es ist Organ der Auffassung“ wird mir immer deutlicher in seiner Aussage. Es ist erstaunlich und eine großer Segen, dass ich dieses Mantra ca 34 Jahre in mir trage und durch diese Vorlesungsreihe immer tiefer in seine Bedeutung geführt werde. So bin sehr dankbar, an der Holiversität studieren zu dürfen.

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